• Meriem Benois

Mein Weg zur virtuellen Assistenz oder wie alles begann

Aktualisiert: Jan 18



Heute schreibe ich mal über mich. Über meinen persönlichen Werdegang und warum ich mich entschieden habe, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und virtuelle Assistentin zu werden. Los geht`s!


Wie alles begann


Die Idee mich selbstständig zu machen, trage ich ehrlich gesagt schon mehrere Jahre mit mir herum. Es ist also keine Idee, die einfach so vom Himmel gefallen, sondern über die Jahre in mir gereift ist.

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Doch nun zurück zum Anfang: Ich habe nach meinem Studium 2006 immer schon im Marketing gearbeitet. Die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht und mir auch viel gegeben. Das tut sie noch heute. Und wenn ich zurückblicke, bin ich stolz auf das, was ich in den letzten Jahren alles erreicht habe. Es hat mir sogar so viel Spaß gemacht, dass ich irgendwann beschlossen habe, auch noch Grafik-Design nebenberuflich zu studieren. Ich habe gemerkt, das es sinnvoll ist, nicht nur tolle Kampagnen zu planen, sondern diese auch selbst umsetzen zu können. Also nicht nur trockene Strategie, sondern auch das Wissen etwas umsetzen zu können. Durch das Studium haben sich für mich komplett neue Türen und Möglichkeiten eröffnet. Eine ganz andere viel kreativere Welt, als diese die ich gewohnt war - als Betriebswirtin. Die erste Zeit war das Ganze für mich faszinierend und aufregend. Und das war auch noch nicht alles. Da ich schon immer ein starkes Interesse an digitalen Medien hatte, habe ich mir aus Eigeninteresse HTML & CSS selbst beigebracht. Ich wollte nämlich irgendwann nicht nur schöne Grafiken & gute Texte kreieren, sondern auch wissen, wie eine Webseite im Hintergrund so aufgebaut ist. Die Unternehmensseite habe ich fortan spontan dann selbst betreut. Dies hat mir wirklich Spaß gemacht und meinen Arbeitsalltag bereichert.


Du siehst, ich habe eine ganz schöne Entwicklung von der trockenen Theoretikerin zur Praktikerin durchlaufen. Was für ein Wandel!


Nun kommt das Aber


Über die Jahre habe ich dann aber immer mehr und mehr das Gefühl bekommen, dass das nicht alles sein kann. Ich wollte mehr als nur ausführende Tätigkeiten ausüben. Auch wenn diese nun deutlich kreativer waren als vorher. Selbstbestimmtheit war mein Ziel, und vor allem eigenverantwortliches Arbeiten. Ich bin quasi aus der Stelle, auf die ich die ganzen Jahre stolz war, herausgewachsen. Die innere Stimme wurde lauter. Aber zu dem Zeitpunkt sah ich noch keine Lösung für mich.


Der Wendepunkt: Kind & Karriere


2015 habe ich dann meinen Sohn bekommen, 2017 meine Tochter. Und ab da an wurde das Gefühl in mir immer lauter, nach Selbstbestimmtheit, Freiheit und neuen spannenden Projekten. Ich habe aber auch gemerkt, dass es ein ganz schöner Spagat ist - Kind und Karriere unter einen Hut zu bekommen. Dies hat mich mehr und mehr meiner Kraft beraubt. Ende 2019 war ich dann durch diese Doppelbelastung so ausgelaugt und müde, dass ich mich entschieden habe, einfach eine Auszeit zu nehmen. Ich habe ein Zugticket nach Nordspanien gebucht und bin dann im März 2020 kurz vor dem ersten Lockdown während der Corona - Krise auf den Weg der Wege gegangen. Dem Jakobsweg!


Auf dem Weg


Auch wenn viele jetzt denken, oh, jetzt wird es aber spooky! Dem ist nicht so. Ich bin weder religiös noch eine spirituelle Esoterikanhängerin. Die Entscheidung für mich den Weg zu gehen, war einfach, dass ich aus dem Hamsterrad von Arbeit und Familie ausbrechen und mir klar werden wollte, was ich wirklich will im Leben. Und auch wenn es jetzt etwas abgehoben klingt, aber der Weg hatte mir die Lösung meiner Probleme vor Augen geführt und mir unglaublich viel Kraft gegeben. Und auch den Mut wieder eigenständig für mein Leben einzutreten. Ich sah es so klar wie nie zuvor in meinem Leben, ich wollte mein "eigenes Ding drehen". Und da blieb nur eine Möglichkeit. Das WAS hatte ich mir auch schon überlegt. Im Dezember 2019 las ich im Spiegel einen Artikel zum Thema "Virtuelle Assistenz". Das hat mich so begeistert, das seitdem dieser Gedanke in meinem Kopf herumgeisterte und immer wieder hochkam.


Die erste Zeit



Grübelnd und unsicher
Packe ich das?

Nachdem ich dann zurückgekommen bin, habe ich relativ zeitnah meine alte Arbeitsstelle gekündigt und alles in mich aufgesaugt, was mit Selbstständigkeit zu tun hatte. Bücher, Webinare, Online-Kurse - nichts war sicher vor meinem Wissensdrang und meiner Neugier. Neben meiner Arbeit (ich hatte ja noch eine Kündigungsfrist zu bewältigen) und meinem Familienleben arbeitete ich abends und vor allem am Wochenende an meiner neuen Webseite, an meinem LinkedIn-Profil und meiner Facebook-Unternehmensseite. Die ersten Schritte in Richtung Kundenansprache und Akquise habe ich dann auch schnell getan. Und plötzlich war er da. Kunde N° 1!



Oh, Schreck! Das waren meine ersten Gedanken. Auftrag war die Betreuung seiner WordPress - Webseite. Mit diesem Kunden kamen nämlich auch meine ersten Zweifel. Zweifel, ob ich den Ansprüchen des Kunden gerecht werden kann, ob meine Fähigkeiten reichen. Diese Zweifel lösten sich schnell in Luft auf. Ich habe den ersten Auftrag erfolgreich gemeistert und der Kunde ist immer noch in meinem Kundenkreis und bucht meine Dienstleistungen regelmäßig. ;-) So schlecht kann ich also nicht gewesen sein.


Die Entwicklung bis heute


Klar, weiter geht`s!

Nach dem ersten Kunden habe ich immer mehr Anfragen zu meiner Tätigkeit erhalten und aus lockeren Anfragen wurden mit der Zeit Kunden. Kunden, für die ich mit Herz & Seele dabei bin, und mich freue, wenn das, was ich für sie erreiche, Früchte trägt. Persönlich habe ich in dieser Zeit sehr viel gelernt, über fachliche Dinge, über Menschen, über Selbstständigkeit allgemein. Ich kann behaupten, dass die Lernkurve sehr steil ist und auch immer noch anhält. Täglich erfahre ich neue Dinge, lerne etwas hinzu, werde effektiver. Das hat für mich einen unschätzbaren Wert.


Rückblickend bin ich sehr dankbar für die Menschen, die an mich geglaubt haben und mich unterstützt haben. Dieser Schritt hat sich so sehr gelohnt, denn ich "arbeite" jetzt selbstbestimmt, frei, wann ich will und von wo ich will. Und vor allem arbeite ich auch mit wem ich will. Das ist ein großes Geschenk! Dadurch bin ich auch mit viel mehr Freude bei der Arbeit, was sich letztendlich auszahlt - für den Kunden und für mich. Denn ich bekomme immer wieder tolle Rückmeldungen von Kunden, das sie mit meiner Arbeit nicht nur zufrieden sind, sondern begeistert.


Aber ich habe nicht nur neue Kunden bekommen, sondern auch tolle Kollegen kennengelernt mit denen ich im regelmäßigen Austausch stehe. Dieser Austausch, finde ich, ist besonders wichtig. Man lernt so viel von anderen Selbstständigen und kann sich gegenseitig unterstützen, das möchte ich nicht mehr missen. Daher ein großes Dankeschön an meine Kollegen, ohne euch ist Selbstständigkeit nur halb so spannend.


Mein Fazit


Du siehst, es war eine ganz schöne Reise vom ersten Gedanken bis dahin, mutig genug zu sein, auf eigenen Füßen stehen zu können. Dir kann ich mitgeben, dass wir uns oft selbst im Wege stehen, wenn es um neue Entscheidungen geht, im Nachhinein bewahrheiten sich die meisten Befürchtungen in der Regel nicht und es ist oftmals in der Realität einfacher. Also wenn auch du den Schritt in die Selbstständigkeit wagen willst, dann mach es. Schnapp dir Unterstützung und mache es! Anders kann ich es nicht ausdrücken.


Und wenn dir das, was ich mache gefällt oder falls du Hilfe brauchst, z.B. bei der Betreuung deiner Webseite oder bei deinem Online Kurs, dann kontaktiere mich einfach. Ich würde mich freuen von dir zu hören!


Liebe Grüße

Deine Meriem


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