• Meriem Benois

Virtuelle Assistenz - Wenn "New Work" weitergedacht wird

Aktualisiert: 8. Sept 2020


New Work bedeutet auch ruhigeres Arbeiten

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Der digitale Wandel schreitet voran. Die Arbeitswelt befindet sich in einer Umbruchphase. Denn sie hat heute nur noch wenig mit der Arbeitswelt zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders aus den 50er Jahren zu tun. Das ist es nicht verwunderlich, wenn neue Arbeitskonzepte zu Tage treten, die das Miteinander zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verbessern sollen.

New Work – Ein Begriff, der die Runde macht

Vielleicht hat der Eine oder Andere den Begriff „New Work“ bereits einmal gehört. Es beschreibt den Trend und die rasante Entwicklung zu einer neuen Berufswelt. Weg von alten Strukturen, hin zu neuen und modernen Arbeitsweisen. Doch New Work ist mehr als ein neuer Hype, der das Arbeiten modernisieren und erleichtern soll. Es steckt mehr dahinter.

Zur Definition von New Work

New Work ist ein Synonym für innovative Ansätze der Arbeitsgestaltung. So wird New Work oft als Oberbegriff für moderne Veränderungen an Arbeitsplätzen aber auch für eine neue Einstellung in der Arbeitswelt genutzt, die sich mehr auf Mitarbeiter konzentriert und auf deren Bedürfnisse eingeht. (Quelle: Karrierebibel)


Zentrale Werte sind:

- Selbstständigkeit

- Freiheit

- und Teilhabe an der Gemeinschaft.


Im Fokus stehen eindeutig selbstbestimmtes Handeln, wobei alte unflexible Arbeitsmethoden nun endgültig der Vergangenheit angehören.


New Work ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten

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Doch was hat New Work nun mit virtueller Assistenz zu tun? Ganz einfach, virtuelle Assistenz ist quasi gelebte „New Work“-Wirklichkeit. Denn virtuelle Assistenten übernehmen die unterschiedlichsten Aufgaben für Unternehmer - flexibel und unabhängig.


Dabei müssen die Assistenten nicht vor Ort für das Unternehmen tätig werden, sondern erledigen die Arbeiten online und sind somit örtlich und zeitlich unabhängig.

Unternehmer können viele verschiedene virtuelle Assistenten einsetzen, um beispielsweise den verschiedenen Spezialisten Aufgaben aus dem jeweiligen Spezialgebiet zu übergeben.

Die Vorteile überwiegen

In finanzieller Hinsicht sparen Unternehmen bei den Lohnkosten. Gezahlt wird nur für die Tätigkeit, die tatsächlich erbracht wurde. Vor allem bei den Kosten sind virtuelle Assistenten bei kürzeren Einsätzen eine gute Wahl. Sie ermöglichen es, Arbeitsbereiche auszugleichen oder zu erweitern, die in Unternehmen nicht oder nicht ausreichend durch eigenes Personal abgedeckt sind.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist: Für einen virtuellen Assistenten muss nicht extra ein Arbeitsplatz eingerichtet und keine IT zur Verfügung gestellt werden. Eine virtuelle Assistenz arbeitet von zu Hause aus, mit der eigenen technischen Ausrüstung (und W-LAN).


Was auch nicht zu vernachlässigen ist, ist der Punkt Flexibilität. Man kann eine virtuelle Assistenz immer dann einsetzen, wenn Hilfe benötigt wird. Denn sie haben in der Regel keine festen Arbeitszeiten und können so flexibler auf Anfragen reagieren. Zeitliche Engpässe können dadurch gut abgefangen werden.

Und nicht zu vergessen, die Qualifikation: Im Vergleich sind virtuelle Assistenten häufig besser ausgebildet als andere Arbeitskräfte, da sie sich ständig fortbilden. Sie arbeiten nicht Vollzeit und haben daher die Gelegenheit Schulungen und andere Fortbildungsveranstaltungen zu besuchen.

Fazit

Es ist nicht verwunderlich, dass das Konzept New Work mit der virtuellen Assistenz auch neue Dienstleistungsformen kreiert, die zukünftig mehr und mehr Bestandteil unserer Arbeitswelt sein werden. Ein Trend, der sich in den nächsten Jahren verstärken wird.


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